Tipps

Hier finden Sie einige Tipps:

Der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt

  • Der Gründungszuschuss vom Arbeitsamt ist ein wichtiges Instrument zur Gründerförderung in Deutschland. Er nimmt dem Gründer für fast ein Jahr die Last der privaten Kosten seiner Existenzgründung. Viele Unternehmer hätten den Schritt in die Selbstständigkeit ohne diesen Zuschuss nicht gewagt. Oftmals fehlt gerade in der Anfangszeit der Gewinn, um seine privaten Ausgaben über die neue Firma tragen zu können.

  • Wer kann den Gründerzuschuss bekommen?
    Der Gründerzuschuss vom Arbeitsamt wurde eingeführt, um Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, durch eine Existenzgründung ihre Arbeitslosigkeit zu beenden. Deshalb muss ein Anspruch auf Arbeitslosengeld vorliegen. Die Arbeitsämter haben ein Interesse daran, die Arbeitslosenstatistik zu senken. Deshalb fördern sie die Existenzgründung ihrer Arbeitslosen durch einen Gründungszuschuss. Die Tragfähigkeit des Gründungskonzeptes muss nachgewiesen werden.

  • Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:
    Sie müssen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. D.h. sie müssen innerhalb der letzten 2 Jahre mindestens 1 Jahr lang abhängig beschäftigt gewesen sein (also 1 Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben)

    Der Anspruch muss mindestens noch 90 Tage lang gelten.

    Sie müssen nachweisen, dass das geplante Vorhaben tragfähig ist. Dafür müssen Sie Kenntnisse auf dem Gebiet Ihrer Gründung nachweisen (Gründungskonzept).

    Wir beraten Sie gern und begleiten Sie bei den Anträgen mit Bezuschussung der Beratungsleistung. Fragen? Rufen Sie uns an.

  • Sie möchten gleich mit uns Kontakt aufnehmen:

    Direktkontakt per eMail
    Direktkontakt per Telefon: (05261) 98 86-0

    Ihr Ansprechpartner: Uwe Lessow

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  • Phasen der Beratung von Existenzgründern:
    1. Realisierbarkeitsprüfung
    2. Durchführbakeitsprüfung
    3. Erstellung des Gründungsplans
    4. Einleitung der Maßnahmen

    Existenzgründer müssen u. a. wissen:
    – Welche Leistungen biete ich an?
    – Wer sind meine Konkurrenten?
    – Wie unterscheiden sich meine Leistungen von der Konkurrenz?
    – Wie ist die Branchensituation?
    – Wo soll das Unternehmen eröffnet werden?
    – Ist die vorgesehene Lage gut von den potentiellen Kunden erreichbar?
    – Sind z. B. Parkplätze vorhanden?
    – Welche Umsätze kann ich erwarten?
    – Decken die Einnahmen die laufenden Ausgaben?
    – Wie ist zusätzliche Liquidität erreichbar?
    – Welche Finanzmittel werden für die Erstausstattung benötigt?
    – Welche Förderprogramme gibt es?
    – Welche Unterlagen verlangen die Banken bei Kreditanträgen?
    – Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es neben dem üblichen Bankkredit?
    – Ist Kauf, Miete oder Leasing günstiger?
    – Welche Zins- und Tilgungszahlungen sind zu leisten?
    – Mit welchen steuerlichen Belastungen ist zu rechnen?

Sie sollten auch wissen:
Existenzgründungsberatungen werden nach den "Richtlinien über die Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen" gefördert!